Daten und Fakten

  • Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts zufolge erkrankt jeder dritte Mensch einmal jährlich an einer psychischen Erkrankung.
  • Rund 18 Mio. Menschen und deren Angehörige sind in der Bundesrepublik von psychischen Erkrankungen betroffen.
  • Auf Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis (ca. 900.000 Einwohner) transferiert bedeutet dies, dass rund 300.000 Menschen und deren Angehörige im Laufe eines Jahres von einer psychischen Erkrankung betroffen sind.
  • Psychisch erkrankte Arbeitnehmer sind mit rund 35 Tagen deutlich länger krankgeschrieben als körperlich Erkrankte. Dieser Unterschied hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen: Im Jahr 2000 fielen Arbeitnehmer, die z. B. an einer Depression oder Angststörung litten, bereits mindestens eine Woche länger aus als körperlich Kranke. Bis zum Jahr 2017 hat sich dieser Unterschied fast verdreifacht. Dies geht aus der BPtK-Auswertung 2018 „Langfristige Entwicklung der Arbeitsunfähigkeit“ hervor, in der aktuelle Daten zu den betrieblichen Fehlzeiten der großen gesetzlichen Krankenkassen ausgewertet wurden. (Quelle: Bundes Psychotherapeuten Kammer)
  • Depressionen nehmen in Deutschland und überall auf der Welt zu. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Depression bis 2020 die zweithäufigste psychische Erkrankung weltweit.
  • Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie zum Beispiel Rückenleiden, stehen als Ursache für Fehltage an erster Stelle. Gleich darauf folgen Fehlzeiten, denen eine psychische Störung zugrunde liegt. Die Zahl der Fehltage wegen Depressionen oder Angststörungen war noch nie so hoch.
  • Im Vergleich der Volkskrankheiten in den Industrienationen verursachen Depressionen die meisten mit Beeinträchtigungen gelebten Lebensjahre – noch vor Demenz oder Diabetes. Der Grund: Psychische Erkrankungen sind häufig, sie dauern vergleichsweise lange an und die Lebensqualität ist stark beeinträchtigt.
  • Immer mehr Menschen in Deutschland werden Antidepressiva ärztlich verordnet. So stieg die Zahl der Patienten zwischen 2008 und 2018 um 26 Prozent. Das zeigen aktuelle Daten der Kaufmännische Krankenkasse – KHH.
  • Eine Studie zeigt, dass Menschen mit Behinderung häufiger und länger arbeitslos sind als Menschen ohne eine Behinderung.

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