Neue Studie: Corona-Belastungen beeinträchtigt seelische Gesundheit

25. Mai 2020

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben die psychozolialen Auswirkungen der Corona-Pandemie untersucht. Eine Erstauswertung bezieht sich auf den Zeitraum vom 01. bis zum 15. April 2020:

 

– 3.545 Freiwillige nahmen an der Studie teil

– das mittlere Alter lag bei 40 Jahren

– 83 Prozent Frauen

– 15,2 Prozent Männer.

 

Webbasiert systemisch erfasst wurden das psychischen Befindens, das Stresserleben, die Bewältigungsmechanismen und das Erleben von unterschiedlichen Formen von Gewalt mithilfe von Selbstbeurteilungsskalen.

 

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen Belege für eine deutliche mentale Belastung mit einem Anstieg von Stress, Angst, depressiven Symptomen, Schlafproblemen, Reizbarkeit und Aggression. Sorge bereitet insbesondere, dass 5 Prozent der Teilnehmenden angaben, häusliche Gewalt in den vergangenen vier Wochen erfahren zu haben. Diese kann verbaler, körperlicher oder sexueller Natur sein. Zudem gaben die Teilnehmenden mehrheitlich an, dass die Gewalt zuletzt zugenommen habe.

 

Lesen Sie hier mehr zur Studie: Zentrums für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)