Sich spielend begegnen – Inklusion auf dem Platz und im Betrieb

Stiftung Gemeindepsychiatrie als Teilnehmer bei Podiumsdiskussion vom Fußball-Verband Mittelrhein

27. November 2019

„Sich spielend begegnen – Inklusion auf dem Platz und im Betrieb“ – unter diesem Motto hatte der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) zur 8. RheinDenker Veranstaltung nach Frechen eingeladen. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Pütz diskutierte mit Experten über die Integration von behinderten Menschen im Sport und Beruf.

 

 

In der Diskussionsrunde, die vor zahlreichen Gästen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Sport ausgerichtet wurde, berichtete Wolfgang Pütz über die bestehenden Kooperationen mit den Telekom Baskets Bonn und dem Bonner SC. Beide Vereine unterstützen als „spielende Botschafter“ Menschen mit psychischer Erkrankung in der Region Bonn-Rhein-Sieg. So wird es im kommenden Jahr ein Bundesligaspiel der Telekom Baskets Bonn und einen Spieltag beim Bonner SC geben, die die Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Gelebte Inklusion schaffen wir nur in einer aufgeklärten und zugleich aufgeschlossenen Gesellschaft, in der Berührungsängste und Vorurteile keinen Platz mehr haben dürfen“, so Wolfgang Pütz. Die Experten der Diskussionsrunde machten deutlich, dass sich insbesondere auch Unternehmen für Menschen mit Handicap öffnen sollten. Über Teilhabe am Arbeitsleben wie auch im Sport finden Menschen mit und ohne Behinderungen Anerkennung, Wertschätzung und Selbstwertgefühl. Für die Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes in der Region Bonn-Rhein-Sieg tritt das Netzwerk „bonn-rhein-sieg-fairbindet“ ein. Die Partner des Netzwerkes haben inzwischen über 100 Menschen mit Behinderung in Unternehmen des 1. Arbeitsmarktes auf betriebsintegrierte Arbeitsplätze vermittelt und über 20.000 Veranstaltungsgäste mit dem Thema in Verbindung gebracht.