fulminant

Das inklusive Theater „fulminant“ besteht aus psychiatrieerfahrenen Darstellern und interessierten Laien. Gegründet wurde es 2004 an der Kölner Uniklinik. Das inklusive Ensemble initiierte in den bisherigen 15 Jahre zahlreiche Theaterstücke und brachte erfolgreiche Aufführungen auf die Bühne nach Bonn, Köln, Eitorf und Mönchengladbach.

Während in den ersten Jahren kleinere pantomimische Stücke aufgeführt und Theaterworkshops angeboten wurden, wagte sich das Theater „fulminant“ ab 2007 an größere Stücke heran. So brillierte das Ensemble mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und bekam dafür in einem der ältesten Hörsäle der Uniklinik Köln zur Premiere tosenden Applaus.

Petra Marx, seit März 2023 Co-Leiterin der Theatergruppe, hat seit April 2024 die Leitung der Theatergruppe von Vanessa Topf übernommen.

Inklusive Theaterprojekte der Theatergruppe „fulminant“

  • 2011: „Leonce und Lena“ von Georg Büchner
  • 2012: „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht
  • 2014: „Rendezvous mit Loriot“, eine Hommage an den deutschen Humoristen »Loriot«
  • 2014: „Was ihr wollt“ nach Shakespeares „Twelfth Night, or What You Will“
  • 2015: „Anatevka“ nach einem Musical in zwei Akten von Jerry Bock
  • 2016: „TRANSIT“, Szenen des autobiografischen Romans von Anna Seghers
  • 2017: „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring
  • 2018: „Mr. Pilks Irrenhaus“, nach Ken Campbell, einem Londoner Schauspieler und Regisseur, der alle Texte von einem gewissen „Henry Pilk“ sammelte
  • 2023 Herkules und der Stall der Augias
  • 2024 „DASDA – Stempeln gegen Stempeln“
  • 2026 „Die Kleingartennovelle – Ich säe was, was ihr nicht seht“

2026 | Die Kleingartennovelle

Das Theater fulminant hat ein neues Stück entwickelt, in dem der Klassiker „Die Welle“  in eine Kleingartenanlage verlegt wird, einem Ort an dem Gemeinschaftsideale und strenge Regeln aufeinandertreffen.

Was als harmlose Vereinsinitiative beginnt, entwickelt sich rasch zu einer pulsierenden Bewegung, die Kontrolle, Gruppendruck und Ausgrenzung hervorbringt. Zwischen Lauben, Hochbeeten und Vereinsheim entsteht ein beklemmend aktueller Blick auf die Verführbarkeit sozialer Gruppen. Eine pointierte, humorvolle und zugleich erschütternde Neudeutung des bekannten Stoffes.

Am Freitag, 09.10.2026 um 19:30h feiert das Theaterstück „Die NOWELLE“ seine große Premiere im Theatersaal der Brotfabrik, Kreuzstr. 12 in Bonn-Beuel.

Eine weitere Aufführung findet am Samstag, 10.10.2026 um 19:30h dort statt.

Der Vorverkauf und die Kartenreservierung läuft ab sofort !

Eintritt:  15,00€
ermäßigt:  9,00€ ( Bonn Ausweis, Schwerbehindertenausweis, Studenten)

Um sich rechtzeitig Plätze zu sichern, können Karten an folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden.

  • Kontakt und Beratungsstelle der Gemeindepsychiatrie Bonner Talweg 33, 53113 Bonn
  • M2 Haus am Moltkeplatz, Bad Godesberg
  • PAUKE Bonn-Rhein-Sieg gGmbH, Endenicher Str. 43 | 53115 Bonn (von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr)
  • Telefonische Reservierung unter 0228/ 9753 2407 oder Mail:  k.buchholz@gemeindepsychiatrie.de

2024 | Stempeln gegen Stempeln

Wenn die Opfer von Stigmatisierung nur noch eine Zahl sind.
Wenn Geschichten und Menschen hinter Papierbergen verschwinden.
Wenn andere urteilen und wieder andere das Urteil beurteilen.
Ein niemals endender Kreislauf aus Absurditäten.
Die neue Inszenierung des Theater Fulminant ermöglicht es dem Publikum,aktiv teilzunehmen und sich in die Lage der Charaktere zu versetzen. DieDarstellerinnen beweisen Improvisationstalent und laden Sie ein in einegroteske Welt aus Stempeln und gestempelt werden. Herzlich Willkommen im DASDA (Deutsches Amt für Stigmatisierung und Diskriminierung im Alltag)!

DASDA – Stempeln gegen Stempeln
Premiere: 14. März 2024 | 19.30 Uhr
15. März 2024 | 19.30 Uhr
Pauke -LIFE | Endenicher Straße 43 | 53115 Bonn
Eintritt: 10 € / 5 € (ermäßigt)

Der Kartenvorverkauf startet am 02. Januar 2024.
Pauke -LIFE- an der Endenicher Straße 43

Tel.  0228 9753 1752 oder hirschfeld@pauke-bonn.de

2023 | Herkules und der Stall der Augias

Herkules und der Stall der Augias

Theaterspielen für Menschen mit psychischer Erkrankung

Theaterspielen bietet Menschen mit psychischer Erkrankung eine sinnvolle und kreative Möglichkeit, sich auszudrücken und auszuleben. Andere Rollen werden ausgetestet und auch die Herausforderung, vor einem breiten Publikum aufzutreten, fordert im positiven Sinne.

Unterstützen Sie die inklusive Theatergruppe mit Ihrer Spende

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie für die Theatergruppe „fulminant“ zum Beispiel neue Kostüme, Requisiten oder auch neue Bühnenbilder.

Helfen Sie mit!

Untersuchungen zufolge erkrankt jeder dritte Mensch mindestens einmal im Leben an einer psychischen Erkrankung. Helfen Sie mit Ihrer Spenden den Menschen, die dringend begleitende Unterstützung brauchen und unterstützen Sie die Projekte der Stiftung Gemeindepsychiatrie.

Bitte geben Sie bei Ihrer Spende für das beschriebene Projekt den VerwendungszweckProjekt fulminant“ an, damit wir Ihre Spende direkt dem Projekt zuweisen können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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